Produktionen 2015

Anna und die wilden Tiere

Anna (24) tritt in Paulas Fußstapfen und setzt die Reise um die Welt fort, immer auf der Suche nach wilden Tieren in ihrer natürlichen Umgebung. In jeder Folge geht es um ein spezielles Tier. Das können Wisente in der Döberitzer Heide sein, Delfine in Florida oder Eisbären in Kanada. Anna trifft Menschen, die sich mit diesen Tieren beschäftigen, mit ihnen arbeiten und sich für ihre Erhaltung einsetzen.

Anna und die Haustiere

Nicht nur in freier Wildbahn, auch bei uns zu Hause leben spannende Tiere, die für die meisten Kinder während des Heranwachsens enorm wichtig sind: ihre Haustiere. Daher gibt es nun zusätzlich zu den wilden Tieren die Line Extension "Anna und die Haustiere".

Hinter jeden dritten Haustüre in Deutschland lebt ein Haustier. Über 31 Millionen Hunde, Katzen, Mäuse, Vögel sind Freund, Partner, Tröster, Spielgefährte oder Kuscheltier. Dabei eignet sich nicht jedes Tier zum Kuscheln und zum Spielen. "Anna und die Haustiere" will Lust machen auf das Zusammenleben mit dem Tier, aber auch Verantwortungsbewußtsein entwickeln.

Anna und die wilden Lieder

In den kindgerechten Musikvideo-Clips geht es um Annas Erlebnisse mit den wilden Tieren, um tiereische Verhaltensweisen und Besonderheiten. In lustigen und eingängigen Liedzeilen entsteht in jedem Song das Porträt eines Tieres. "Die wilden Lieder" machen aber vor allem gute Laune und animieren zum Mitsingen und Mittanzen.

Schwarzwald (AT)

Im kanadischen British Columbia hat der Deutsche Herzog Carl von Württemberg ein 5.500 Hektar großes Gebiet gekauft, nach seinem Heimatgebirge "Darkwoods" (Schwarzwald) getauft und die einsame Region nachhaltig bewirtschaftet. Bis heute leben hier die extrem seltenen Waldkaribus sowie Grizzlys und Wölfe. Heute finanziert die Umweltschutzorganisation "Nature Concervancy Canada" (NCC) den Schutz, unter anderem durch Verkauf von CO2-Anteilen an Firmen.


Die Taube

Das war nicht immer so und momentan versuchen viele Menschen ihn wieder aufzupolieren, den üblen Ruf der Taube, denn sie scheinen mit magischen Kräften ausgezeichnet. Bis heute werden sie als fliegende Boten eingesetzt, folgen verborgenen Sinnen. War das ein Grund, das die Taube zur Symbolfigur für den Heiligen Geist und zum Sinnbild des Friedens wurde? Warum und wie kam es zu ihrem "Absturz"? Wer hat ihren heiligen Mythos ins Gegenteil gekehrt? Wie können wir den Ruf der "fliegenden Ratten" wieder aufpolieren?

Greifvögel - Gaukler der Lüfte (in Planung)

Sie machen sich auf die Suche mit ihrem typischen Flug. Es sind die Langstreckenflieger und Segeljäger unter den Greifern. Mit perfekten Augen spähen sie nach winziger Beute. Die einen über, der andere auch unter Wasser. Spektakuläre Flugmanöver zeigen sie allerdings immer bei einer Sache: wenn sie dem Partner gefallen wollen, wenn sie zeigen wollen "nimm mich". Dann taumelt "er" mit einer Liebesgabe von hoch oben auf "sie" zu, betört sie mit seiner fliegerischen Kunst und überreicht das Futter-Geschenk im Fall. Milane und Weihen verbindet aber auch noch eine Jagdstrategie, der Langstrecken-Suchflug. Doch jeder hat so viele spannende Besonderheiten. Es lohnt sich ein Jahr lang ein Auge auf die Gaukler der Lüfte zu werfen.

Big 5 Nordamerikas - Grizzlys

Noch vor einigen hundert Jahren waren die Grizzlys die uneingeschränkten Herrscher Nordamerikas. Zu Tausenden lebten sie in den Wald- und Bergregionen im Westen des Kontinents. Überall von Alaska bis Texas, vom Norden Mexikos bis in die nördlichen Rocky Mountains Kanadas und sogar in Kalifornien bevölkerten die braunen Riesen die unterschiedlichsten Ökosysteme. Doch dann wurde ihr Lebensraum okkupiert. Mit der intensiven Besiedelung verschwanden die großen Jäger in den meisten Gebieten. Wildlife-Inseln im Ozean der Zivilisation die für die Grizzlys zu klein waren. Ihre uralten Wanderrouten auf denen sie auf der Suche nach neuen Partnern unterwegs gewesen waren, wurden zerschnitten. Haben die großen Räuber in einer fragmentierten Welt überhaupt eine Lebensberechtigung? Reicht der Austausch des vorhandenen Genmaterials für ein Überleben aus? Gibt es genug Beute? Die Grizzlys beweisen, dass es zum Überleben auch auf andere Dinge ankommt! Manche "Inseln" bieten perfekte Lebensräume. Und hier leben die Grizzlys auch heute noch in großer Zahl und stattlicher Größe.

Überraschungseier - Kuckuck

Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und die Fütterung der Jungen. Die Geschichte ist bekannt.

Doch warum lassen sich die Vogeleltern das gefallen? Sind sie zu dumm? Zu ungeschickt? Zu ahnungslos?

Zugegeben, die Kuckuckseier sehen täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht? Zudem gibt es Kuckucksarten, deren Eier sich deutlich abheben - und dennoch werden sie nicht aus dem Nest geworfen, sondern willig ausgebrütet. Die Wissenschaft sprach bislang von einem "Rätsel der Evolution". Jetzt endlich fanden Vogelforscher - auch durch den Einsatz von Videokameras - eine Erklärung. Und sie zeigt überraschend neue Seiten im Verhaltensrepertoire der "Kuckucksvögel" auf:

- Manche setzen Mafiamethoden ein und verlangen Schutzgeld.

- Andere liefern eine Verteidigungswaffe gegen Katzen oder andere Nesträuber.

- Und wieder andere betätigen sich als Notärzte im Nest und retten die Brut.

Hinter dem bekannten Phänomen der Kuckuckseier verbirgt sich so manche Überraschung!

Panzerkleid statt Knuddelfell (in Planung)

Ein Tier wie aus dem Märchenbuch. Die jungen Löwen in der Kalahari ahnen, dass sie etwas Fressbares in den Fängen halten. Doch das Schuppentier hat sich zu einer gepanzerten Kugel zusammen gerollt - weder Pranken noch Zähne können ihm etwas anhaben. Eine ausgefallene Art, sich zu verteidigen.

Doch auch sonst scheint alles anders bei diesem Tier: Es ist ein Säugetier, aber es trägt kein Fell wie üblich, sondern dicke schwere Hornschuppen. Auch sein Magen ist mit verhornten Platten ausgekleidet - durchaus sinnvoll, denn dort landen beißende Ameisen und Termiten. Unzerkaut und lebend werden sie verschluckt. Zähne hat das Schuppentier nicht - braucht es auch nicht; dafür eine klebrige Zunge, die so lang ist, dass sie im Maul keinen Platz findet. Tief im Brustkorb wird sie verstaut. Auch Augen, Ohren und Nase sind Sonderanfertigungen; sie können allesamt ameisensicher verschlossen werden. Und selbst die Gangart fällt aus dem Rahmen - zumindest wenn es schnell gehen soll. Dann läuft das Schuppentier auf den Hinterbeinen - den gepanzerten Schwanz zur Balance nach hinten gestreckt. Das Bild eines flinken, urtümlichen Dinosauriers! Ganz anders, wenn ein Junges an den Zitzen trinkt oder auf dem Rücken reiten darf; dann zeigt sich das Schuppentier als "liebevolle" Säugetiermutter.

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